Machu Picchuuuuuuuuuuuu

Wir waren da! In Machu Picchu! Was fuer eine unglaubliche Stelle um eine Stadt zu bauen! Was fuer ein Panorama! Was fuer ein Andrang! Wir sind um 4 Uhr aufgestanden um bei Oeffnung um 6 Uhr oben zu sein, aber als wir ankamen war schon eine ungefaehr 80 Meter lange Schlange vor dem Tor!!!!

Jedenfalls hatten wir uns im wunderschoenen Cusco einen Tourveranstalter gesucht mit dem wir auf den Salkantay Trail nach Machu Picchu gehen wollten. Cusco ist zwar voll mit Touristen aber der Funke springt trotzdem ueber, wenn man auf solchen Plazas in der Sonne sitzt:

Die Spanier haben ihre Gebaeude einfach auf die Grundmauern der Inkatempel gebaut, die sie vorher zerstoert hatten. Dadurch ist die beeindruckende Inkabautechnik allgegenwaertig.

Salkantay

Am fuenften Tag des Treks erreicht man dann Machu Picchu und besagte Touristenhorden.

Die Stadt beeindruckt weniger mit grossartigen Gebaeuden als mit einer ungaublichen Lage. Erbaut auf einem Sattel der zu beiden Seiten hin extrem steil abfaellt war sie nahezu uneinnehmbar. Mit grossflaechigen Terassen zur landwirtschaftlichen Nutzung und eigener Wasserversorgung aus den umliegenden Bergen vielleicht sogar autark. Ein atemberaubender Anblick, fuer den allerdings ein hoher Preis bezahlt wird. Das Dorf unterhalb von Machu Picchu hat naemlich nur einen Zweck: moeglichst viel Kohle aus den Touristen herauszupressen. Der Zug von Cusco dorthin kostet zum Beispiel fuer Locals etwa 2 Euro, fuer Touristen um die 40. Die Polizei kontrolliert dass niemand in den falschen Zug huepft…

Aus diesem Grund sind wir auch ein bisschen froh das hinter uns zu haben und freuen uns darauf, wieder auf eigene Faust unterwegs zu sein. Wir naehern uns der Grenze und sehen jetzt zu, dass wir nach Bolivien kommen. Wegen Zeitmangel (unglaublich eigentlich, bei 5 Monaten Reisezeit) kommen wir nicht mehr nach Chile. Schade, ich haette so gerne eines der grossen Teleskope dort gesehen…

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